Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz am 2. Juni macht der DBfK auf die zentrale Bedeutung der Speziellen Schmerzpflege aufmerksam.
Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen benötigen eine qualitativ hochwertige, evidenzbasierte und personenzentrierte Versorgung. Dafür braucht es speziell qualifizierte Pflegefachpersonen, die ihre Expertise verbindlich in die Versorgung einbringen können.
Der DBfK fordert deshalb die verbindliche Einbindung von Pflegefachpersonen der Speziellen Schmerzpflege in allen Versorgungssettings sowie die konsequente Anerkennung pflegerischer Vorbehaltsaufgaben im Schmerzmanagement. Darüber hinaus sprechen wir uns für eine bundesweit einheitliche strukturelle und curriculare Verankerung der Weiterbildung auf DQR-5-Niveau mit perspektivischer Weiterentwicklung auf DQR 7 aus. Die Weiterbildung orientiert sich an europäischen Standards und vermittelt vertiefte Kompetenzen in Schmerzassessment, Edukation, interprofessioneller Zusammenarbeit und evidenzbasierter Therapiegestaltung.
Gemeinsam mit Vertreter:innen der Deutsche Schmerzgesellschaft hat die DBfK-Fachgruppe Schmerz ihre Forderungen im Positionspapier zusammengefasst:
Qualitativ hochwertige Schmerzversorgung durch Spezielle Schmerzpflege