Wie werden die pflegerischen Vorbehaltsaufgaben in der stationären und ambulanten Langzeitpflege umgesetzt? Welche Herausforderungen gibt es im Alltag? Mit einer bundesweiten Befragung möchte die Arbeitsgruppe Vorbehaltsaufgaben des DBfK Südwest Antworten auf diese Fragen finden. Führungskräfte sind eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen.
Mit dem Pflegeberufegesetz wurden in § 4 Aufgaben festgelegt, die ausschließlich Pflegefachpersonen vorbehalten sind. Dazu gehören die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs, die Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Sicherung und Entwicklung der Pflegequalität. Mit dem Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) gewinnt die eigenverantwortliche Ausübung pflegerischer Aufgaben weiter an Bedeutung.
Doch wie sieht die Umsetzung der Vorbehaltsaufgaben in der Praxis aus? Welche Strukturen haben sich bewährt, wo bestehen Schwierigkeiten und welche Unterstützung benötigen Einrichtungen? Aktuelle fachwissenschaftliche Diskussionen und erste empirische Befunde legen nahe, dass die Umsetzung in vielen Einrichtungen der Langzeitpflege bislang unterschiedlich ausgeprägt ist und zahlreiche Fragen zur praktischen Umsetzung bestehen.
Um ein aktuelles Bild aus der Praxis zu gewinnen, führt die Arbeitsgruppe Vorbehaltsaufgaben des DBfK Südwest eine bundesweite Befragung unter Führungskräften in der stationären und ambulanten Langzeitpflege durch.
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Herausforderungen sichtbar zu machen, praxisnahe Lösungen zu entwickeln und die berufspolitische Arbeit des DBfK zu unterstützen.
Die anonyme Befragung richtet sich an Führungskräfte in der
stationären und ambulanten Langzeitpflege. Die Teilnahme dauert etwa 10 bis 15
Minuten und ist noch bis zum 20. November 2026 möglich. Die Ergebnisse
werden im Anschluss öffentlich zur Verfügung gestellt.
Warum eure Teilnahme jetzt wichtig ist: